Dein Abenteuer beginnt hier

In Kamerun lernst du Afrika im „Kleinformat“ kennen. Denn hier gibt es über 200 Volksgruppen und alle Landschaften des Kontinents: In der Savanne posieren Elefanten, Giraffen und Löwen vor deiner Kamera, im Regenwald schwingen sich Affen von Baum zu Baum und im Atlantik tauchen Schildkröten und Wale. In diesem einmaligen Land findest du ein zweites Zuhause, gewinnst an Improvisationstalent und wächst über dich selbst hinaus.

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Kultur

Das erwartet dich in Kamerun

Mit Kamerun wählst du eines der größeren Länder in Zentral-Afrika für deinen Auslandsaufenthalt. Mit rund 2,5 Millionen Einwohnern ist Yaoundé (Jaunde) die Hauptstadt und die zweitgrößte Stadt in Kamerun nach der Hafenstadt Douala.

Musik rangiert in Kamerun auf der Beliebtheitsskala gleich hinter Fußball. Ob Pop, Rock, Hip-Hop, Jazz oder traditionelle Musik – alle Richtungen erfreuen sich großer Beliebtheit. Singen und Tanzen liegen vielen Menschen in Kamerun im Blut. Schau auf jeden Fall einmal in einem „Cabaret” vorbei, so nennen sich dort die Kneipen mit Livemusik.

Wenn du in deiner Freizeit durchs Land reisen willst, um weiße Palmenstrände und Wasserfälle zu fotografieren, gehört eine gute Planung und Geduld dazu. Denn die Tourismusbranche ist in Kamerun noch nicht weit entwickelt. Das hat aber den Vorteil, die Natur mitunter völlig unberührt erleben zu können. Zur Erkundung der Landschaft bieten sich Trekkingtouren in die Gebirgsregionen ebenso an wie Streifzüge durch die Nationalparks und Reservate an. Beachte in jedem Fall die Sicherheitshinweise von AFS vor Ort und von deiner Gastfamilie.

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Land und Leute in Kamerun

Dein Alltag

Während wir in Deutschland viel Wert auf den individuellen Menschen legen, lebst du in Kamerun in einer Kollektivgesellschaft: Jeder hilft jedem. Freunde und Familienmitglieder unternehmen beinahe alles zusammen. Wenn du dich zurückziehen willst, versteht das wahrscheinlich niemand. Oft laufen hier zwei Männer oder Frauen händchenhaltend durch die Straßen. So drücken sie ihre Freundschaft und Wertschätzung füreinander aus.

Im Notfall legen Familie, Nachbarn und Freunde einfach ihr Geld zusammen. Ältere oder Kranke werden ganz selbstverständlich von den anderen mitversorgt. Für jedes Problem findet man gemeinsam schon eine Lösung. Ungewohnt für dich ist vermutlich, einfach um Hilfe zu bitten, wenn du sie brauchst, da es uns in Deutschland eher unangenehm ist, andere um Unterstützung zu bitten und man gerne selbst für sich sorgt. Umgekehrt kann es dir durchaus passieren, dass du in Kamerun von Menschen um Hilfe gebeten wirst, die dir persönlich nicht besonders nahe stehen. Wenn du eine interkulturelle Herausforderung suchst, bist du in Kamerun also genau richtig.

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Sprache in Kamerun

Das solltest du wissen

In Kamerun werden neben den Amtssprachen Französisch und Englisch nahezu 300 Sprachen und Dialekte gesprochen. Wundere dich also nicht, wenn Menschen – je nach Gesprächspartnerin oder -partner – die Sprache wechseln und du plötzlich nichts mehr verstehst.

Vermutlich wirst du in deinem Alltag vor allem Französisch sprechen, denn 80 % der Einheimischen verständigen sich in dieser Sprache. Etwa 20 % der Menschen in Kamerun sprechen Englisch. Erwarte allerdings nicht, dass diese Sprachen so klingen, wie in deinem Schulunterricht. Auch Camfranglais, eine Mischung aus Französisch, Pidgin und mehreren kamerunischen Sprachen, wird unter jungen Leuten immer beliebter.

Da Kamerun eine deutsche Kolonie war, lernen einige Menschen hier bis heute auch Deutsch. Es kann dir also durchaus passieren, dass du irgendwo mit „Guten Tag!“ begrüßt wirst.

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Unterkunft

So wohnst du in Kamerun

In Kamerun lädt dich eine Gastfamilie zu sich nach Hause ein. Ihre Gastfreundschaft wird dich mit Sicherheit überwältigen: Ihrem Besuch würden die Kamerunerinnen und Kameruner auch ihr letztes Hemd geben. Der Alltag spielt sich überwiegend im Freien ab. Draußen wird beispielsweise gewaschen, gekocht und gespielt. Außer bei Regen: Sobald die ersten Tropfen fallen, wirken die Straßen wie leergefegt. Alle treibt es in die eigenen vier Wänden, denn schlechtes Wetter empfindet ein Großteil der Bevölkerung als unangenehm.

Kochen braucht meist viel Zeit, weil alles frisch zubereitet wird. Zur Gemeinschaft gehört eine gemeinsame Mahlzeit einfach dazu. Gegessen wird oft mit den Händen – also natürlich nur mit der rechten Hand, ganz wichtig! Viele schlingen das Essen schnell herunter. Hier scheint es nicht unhöflich zu sein, direkt nach dem Essen aufzubrechen. Die Küche Kameruns enthält wenig Vitamine, dafür umso mehr Öl. Mit frischen Guaven, Ananas, Zitronen, Papayas und Kokosnüssen gleichst du deinen Vitaminhaushalt aber wieder aus.

Ein traditionelles kamerunisches Gericht heißt „Bâton de Manioc“. Dabei handelt es sich um grüne lange Wickel aus Maniokbrei und Blättern. „Ndolé“ ist ein Eintopf mit bitterem Spinat, der mit Nüssen, Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch oder Garnelen verfeinert wird. Kleine Snacks sind zum Beispiel die gerösteten Fleischspieße „Soya“, die frittierten Teigbällchen „Poff-Poff“, geröstete Kochbananen, Maiskolben oder Pflaumen.

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