Freiwilligendienst in Japan

Freiwilligendienst in Japan

Die Hintergrundkulisse bei deiner Freiwilligenarbeit in Japan: rosa Kirschblütenbäume, geschwungene Tempel und das pulsierende Stadtleben. Moderne und Tradition prallen in Japan wie Autoscooter aufeinander. Denn wo sonst auf diesem Planeten steht in der Küche ein smartphonegesteuerter Kühlschrank, während im Wohnzimmer eine althergebrachte Teezeremonie stattfindet. Bunte Animes, fangfrisches Sushi und die Höflichkeit der Menschen sind nur einige der Dinge, die dir bei deinem Freiwilligendienst in Japan sicher schnell ans Herz wachsen werden.

Infos Japan

Bei einem Freiwilligendienst in Japan lernst du vor allem das Leben in der riesigen Metropole Tokio kennen. Anfangs überfordert dich das unüberschaubare Ausmaß an Neonschildern, japanischen Schriftzeichen und Menschen wahrscheinlich. Aber schon bald ergibt das Gewirr einen Sinn. Jedes Stadtviertel lockt mit seinem eigenen Flair. Du entdeckst wundervolle Tempel, Parks und Sehenswürdigkeiten. Bei über 80.000 Restaurants solltest du gleich am ersten Abend essen gehen, damit du auch nur einen Bruchteil des vielfältigen Angebots kennenlernst. Falls die großen Menschenansammlungen auf dem Weg zur Arbeit deine Stimmung trüben, hebt die Effizienz der U-Bahn sie direkt wieder an. Die Japanerinnen und Japaner lassen sich in der Regel nicht stressen: Sie pflegen einen ruhigen, höflichen und geduldigen Umgang untereinander. Tiefe Gefühle zeigen sie allerdings selten.

Einsatzfelder für Freiwilligenarbeit in Japan

Dein Freiwilligendienst in Japan findet im AFS-Büro in Tokio statt. Dort überprüfst du Bewerbungen Jugendlicher, wertest Feedbackbögen aus und bearbeitest Anfragen aus Partner-Büros. Zudem schreibst und übersetzt du Texte, unterrichtest Austauschschülerinnen und Austauschschüler in Deutsch und leitest Seminare. Außerhalb des Büros begleitest du Flughafentransfers und holst Dokumente bei Botschaften oder im japanischen Außenministerium ab.
 
Wenn du bereits etwas Zeit in Japan verbracht hast, gut Englisch und etwas Japanisch sprichst, bist du für die Freiwilligenarbeit in Japan bestens vorbereitet. Es wird außerdem erwartet, dass du dich den lokalen Arbeitsbedingungen anpasst, beispielsweise den längeren Arbeitszeiten. Überstunden gehören für viele Menschen zur Normalität. Fleiß und harte Arbeit besitzen in Japan einen hohen Stellenwert. Wundere dich also nicht, wenn deine Kolleginnen und Kollegen bis spät in die Nacht im Büro bleiben.

Freizeit und Freunde

In Japan ist die Aufgeschlossenheit gegenüber Fremden sehr groß, sodass es dir sicherlich auch nicht schwer fallen wird, Freundschaften zu schließen. Zum Beispiel beim Sport. Zu den beliebtesten Disziplinen gehören Baseball, Fußball, Judo und Rugby. Beim Kendō lernst du, das Schwert wie ein Samurai zu schwingen. Darüber hinaus kannst du dich in der Kalligraphiekunst üben. Im Frühling gehst du vielleicht Wandern, im Sommer chillst du am Strand, im Herbst shoppst du in Malls und im Winter fährst du Ski. Damit du dich bei deinem Freiwilligendienst in Japan langweilst, musst du dir wirklich reichlich Mühe geben.
 
Wenn du denkst, Tokio sei tagsüber schon laut, dann hast du die Millionenmetropole noch nicht bei Nacht erlebt. Junge Leute ab 20+ finden in den Bezirken Shibuya, Shinjuku und Roppongi hippe und schräge Bars und Clubs nach jedem Geschmack. Von Elektro und Techno bis Black und Reggae ist alles dabei. Es gibt sogar Karaoke-Restaurants – die liegen in Japan voll im Trend.

Unterkunft in Japan

Für deinen Freiwilligendienst in Japan lädt dich eine Gastfamilie zu sich ein. Zur Begrüßung verlangt die Etikette eine Verbeugung mit gestreckten Rücken. Junge Japanerinnen und Japaner bieten dir aber vielleicht auch die Hand an. Eine ausgefallene Teesorte ist zum Beispiel ein 1-a-Gastgeschenk. Auf dem Land leben viele Landwirte, in der Stadt häufig Geschäftsleute großer Konzerne. So kann es sein, dass dein Gastvater in der Woche reist und nur am Wochenende zuhause ist. Samstags oder sonntags stehen deshalb gemeinsame Unternehmungen an: Japanische Familien lieben für gewöhnlich Ausflüge und sind sehr stolz auf ihr Land und ihre Geschichte. Bestimmt zeigen sie dir gern ihre liebsten Sehenswürdigkeiten. Da Wohnraum in Tokio ein knappes Gut ist, teilst du dir vielleicht ein Zimmer mit einem Familienmitglied.
 
Probleme solltest du nur sehr vorsichtig ansprechen, denn Japanerinnen und Japaner reagieren sehr empfindlich auf Kritik. Am besten äußerst du deine Ansicht durch Schweigen, verpackst sie in Lob oder betonst einfach deine Wünsche. Diese Kunst der indirekten Kommunikation bringt dich im Leben sicher noch weit, denn auch in Deutschland wird natürlich niemand gern vor den Kopf gestoßen.

Termine und Bewerbung

Die Plätze für einen Freiwilligendienst in Japan sind sehr beliebt und begrenzt. Je früher du dich bewirbst und auf die Auswahlen gehst, desto besser sind deine Chancen auf eine Platzierung in Japan.

 

Beim Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) gibt es gesonderte und feste Bewerbungstermine.

 

Für die Abreise zu Jahresbeginn läuft die erste Bewerbungsphase vom 1. bis 31. März des Vorjahres. Hier stehen noch alle Länder und Programme zur Auswahl. Wer diesen Termin verpasst hat oder sich erst kurzfristig für einen Freiwilligendienst entscheidet, kann sich bis zum 15. September auf noch offene Plätze bewerben.

 

Für die Abreise im Sommer läuft die erste Bewerbungsphase vom 1. August bis 30. September des Vorjahres. Hier stehen noch alle Länder und Programme zur Auswahl. Wer diesen Termin verpasst hat oder sich erst kurzfristig für einen Freiwilligendienst entscheidet, kann sich bis zum 15. März auf noch offene Plätze bewerben.



 

Bewerbungen sind ausschließlich online über unser Bewerbungsformular möglich.

Programmleistungen und Preise

Das Angebot umfasst:

Für die Leistungen im Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) beachte bitte die entsprechende Programmseite zum IJFD.

Preise:

Das geförderte Programm IJFD ist kostenneutral. Der Aufbau eines Förderkreises ist erwünscht, stellt aber keine Bedingung für die Programmteilnahme dar. (Details)

Das sagen unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Kopie)

Mathis, FSJ - "Japan ist ein sehr vielseitiges Land mit schöner Natur, liebenswerten Menschen, leckerem Essen und einer Eigenart, die man einmal erlebt haben sollte. Nicht umsonst nennt man Japan auch das Land der Gegensätze."

Erfahrungsberichte unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer